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Packen Sie das Dosiergerät und sämtliches Zubehör aus. Verbinden
Sie das Dosiergerät (Drucklufteingang rückseitig) mit Ihrer Druckluftleitung
über eine Wartungseinheit, die einen 5 Micron Filter beinhalten sollte
(Eingangsdruck 4 - 6 bar). Stecken Sie das Kabel des Fußschalters in die
dafür vorgesehene Buchse auf der Rückseite des Gerätes. Die Arbeitsspannung
des Fußschalters ist durch einen Transformator auf 24 V reduziert. Schließen
Sie jetzt das Netzkabel an eine geerdete 230/240 V Wechselstromsteckdose
an. Justieren Sie den Dosierdruck indem Sie zuerst den Druckregler (1)
durch Zug entriegeln. Durch Drehen des Druckreglers in die entsprechende
Richtung (siehe Markierung auf Regler) stellen Sie den gewünschten Druck
ein, den Sie am Manometer (6) ablesen können. Bitte beachten Sie, daß
eine Reduzierung des Dosierdrucks erst nach einem Dosierimpuls exakt abgelesen
werden kann. Sichern Sie den Druckregler gegen ungewolltes Verstellen
in dem Sie ihn durch drücken wieder einrasten lassen. Der Dosierdruck
beträgt im Normalfall zwischen 1,5 und 2,5 bar. Keinesfalls sollten jedoch
3,5 bar überschritten werden. Bringen Sie nun den roten Kippschalter (3)
in die "Ein" Position. Die Kontrollampe leuchtet auf. Stellen Sie den
Wahlschalter (2) auf Dauerbetrieb (Uhrsymbol durchgestrichen). Dauerbetrieb
bedeutet, daß so lange dosiert wird, solange der Fußschalter betätigt
wird. In der Position zeitgesteuerter Betrieb (Uhrsymbol) löst der Impuls
durch den Fußschalter die Zeitsteuerung aus. Somit wird die Dosierzeit
auf die von Ihnen jeweils vorgewählte Zeit begrenzt. Verbinden Sie nun
den benötigten Kartuschenadapter (abhängig von der benutzten Kartuschengröße)
durch Drücken und Rechtsdrehung mit der Anschlußbuchse (5). Bringen Sie
jetzt am anderen Ende der Schlauchleitung die Lotpastenkartusche an, und
sichern Sie diese durch verdrehen. Ersetzen Sie den Blindstopfen an der
Kartuschenspitze durch eine Dosiernadel mit geeignetem Durchmesser (Lösen
und Fixieren durch Drehung). Jetzt ist das Gerät dosierbereit. Durch Drücken
des Fußschalters wird Lotpaste dosiert. Bitte beachten Sie, daß die Paste
erst die Dosiernadel füllen muß und es daher kurze Zeit dauern kann, bis
Paste auf das Werkstück aufgetragen werden kann. Sollte die dosierte Menge
zuviel oder zuwenig sein, kann diese über die vorgewählte Zeit, die Nadelgröße
oder den Dosierdruck variiert werden. Falls die Paste nach Beendigung
des Dosiervorganges weiterfließt, können sie dies durch den Vakuumrückzug
verhindern. Stellen Sie dies durch entsprechende Drehung am Ventil so
ein, daß die Paste nach dem Dosieren bis zu 0,5 mm in die Dosiernadel
zurückgezogen wird. Dies sorgt für eine saubere Trennung vom dosierten
Lotdepot und reduziert den Pastenverlust.
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