Verbindungstechnik / Joing Techniques
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Anleitung Dosierteinrichtung M-620s

 
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Packen Sie das Dosiergerät und sämtliches Zubehör aus. Verbinden Sie das Dosiergerät (Drucklufteingang rückseitig) mit Ihrer Druckluftleitung über eine Wartungseinheit, die einen 5 Micron Filter beinhalten sollte (Eingangsdruck 4 - 6 bar). Stecken Sie das Kabel des Fußschalters in die dafür vorgesehene Buchse auf der Rückseite des Gerätes. Die Arbeitsspannung des Fußschalters ist durch einen Transformator auf 24 V reduziert. Schließen Sie jetzt das Netzkabel an eine geerdete 230/240 V Wechselstromsteckdose an. Justieren Sie den Dosierdruck indem Sie zuerst den Druckregler (1) durch Zug entriegeln. Durch Drehen des Druckreglers in die entsprechende Richtung (siehe Markierung auf Regler) stellen Sie den gewünschten Druck ein, den Sie am Manometer (6) ablesen können. Bitte beachten Sie, daß eine Reduzierung des Dosierdrucks erst nach einem Dosierimpuls exakt abgelesen werden kann. Sichern Sie den Druckregler gegen ungewolltes Verstellen in dem Sie ihn durch drücken wieder einrasten lassen. Der Dosierdruck beträgt im Normalfall zwischen 1,5 und 2,5 bar. Keinesfalls sollten jedoch 3,5 bar überschritten werden. Bringen Sie nun den roten Kippschalter (3) in die "Ein" Position. Die Kontrollampe leuchtet auf. Stellen Sie den Wahlschalter (2) auf Dauerbetrieb (Uhrsymbol durchgestrichen). Dauerbetrieb bedeutet, daß so lange dosiert wird, solange der Fußschalter betätigt wird. In der Position zeitgesteuerter Betrieb (Uhrsymbol) löst der Impuls durch den Fußschalter die Zeitsteuerung aus. Somit wird die Dosierzeit auf die von Ihnen jeweils vorgewählte Zeit begrenzt. Verbinden Sie nun den benötigten Kartuschenadapter (abhängig von der benutzten Kartuschengröße) durch Drücken und Rechtsdrehung mit der Anschlußbuchse (5). Bringen Sie jetzt am anderen Ende der Schlauchleitung die Lotpastenkartusche an, und sichern Sie diese durch verdrehen. Ersetzen Sie den Blindstopfen an der Kartuschenspitze durch eine Dosiernadel mit geeignetem Durchmesser (Lösen und Fixieren durch Drehung). Jetzt ist das Gerät dosierbereit. Durch Drücken des Fußschalters wird Lotpaste dosiert. Bitte beachten Sie, daß die Paste erst die Dosiernadel füllen muß und es daher kurze Zeit dauern kann, bis Paste auf das Werkstück aufgetragen werden kann. Sollte die dosierte Menge zuviel oder zuwenig sein, kann diese über die vorgewählte Zeit, die Nadelgröße oder den Dosierdruck variiert werden. Falls die Paste nach Beendigung des Dosiervorganges weiterfließt, können sie dies durch den Vakuumrückzug verhindern. Stellen Sie dies durch entsprechende Drehung am Ventil so ein, daß die Paste nach dem Dosieren bis zu 0,5 mm in die Dosiernadel zurückgezogen wird. Dies sorgt für eine saubere Trennung vom dosierten Lotdepot und reduziert den Pastenverlust.


 
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